Die Wächterin Ritual, Halloween, Samhain

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Die Wächterin

Am 31.10 zu Samhain, Halloween gab ich auf der Internetplattform
„Sofengo“ ein Ritual. Manjari, meine Co Moderatorin und drei weitere Teilnehmerinnen hatten sich in Erwartung der Dinge die da kommen mögen, pünktlich eingefunden.

Am Samhein sind die Schleier der Tore zu der anderen Welt unser Ahnen
geöffnet und die Ahnen können uns besuchen.

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Zu alten Zeiten haben die Menschen an diesem Abend Rübenkerzen
aufgestellt damit die Verstorbenen den Weg nach Hause finden.

Bei unserem Ritual wollten wir unsere Ahnen  ehren und etwas, was wir
nicht mehr in unseren Leben haben wollen, der dunklen Göttin mit in die
andere Welt zu geben.

Im Herbst übernimmt die `dunkle Mutter` die Herrschaft. DIE DUNKLE GOETTIN
Die große Mutter zeigt uns in dieser Zeit ihre dunkle Seite, sie befielt
den Blättern zu fallen und sie bringt in dieser Jahreszeit die dunkle Ernte ein.

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Wir schrieben das was wir loswerden wollten auf unsere vorbereiteten Zettel und gaben es der Dunklen mit auf die andere Seite.
 
Ich möchte jetzt aber gar nicht weiter über das Ritual, das wirklich toll war, berichten, sondern über das danach.

Der Abschluss

Ich sagte zum Abschluss des Ritual, ihr Lieben, bitte achtet auf eure
Träume!

Jaund was soll ich Euch sagen, ich habe auch geträumt und
möchte ich Euch meinen spannenden Traum erzählen.

Eine andere TN berichtete mir vor einigen Tagen, das sie seit dem Ritual
überhaupt wieder träumen kann. Von den anderen habe ich bis jetzt noch kein
Feedback erhalten.

DER MORGEN DANACH

Am Morgen nach dem Ritual erwachte ich in einen merkwürdigen, für mich
untypischen Zustand. Völlig erschöpft versuchte ich mich zurechtzufinden wo ich überhaupt war.

Als ich ein wenig klarer wurde, dachte ich, ja ja so ist das. Da übernimmt man im Ritual die Rolle der dunklen Göttin und Schwupps ist man auf der anderen Seite und hat einen todesähnlichen Schlaf aus dem man kaum erwacht. Gott sein dank, lach, haben die mich nicht dabehalten, ich war denen wohl doch noch zu lebendig.

So saß ich, noch etwas benommen, in meinen Bett, da fiel mir mein Traum wieder ein.

DER TRAUM

Ich war an einem merkwürdigen Ort und sah lauter Menschen feiern, so wie im alten Rom aber die Menschen waren sehr bedächtig und redeten leise.

Ich wusste, ich aber muss etwas finden. Und so sah ich mich um und entdeckte so was ähnliches wie einen Swimmingpool, dieser war aber viel edler. Er war gefüllt mit klaren, reinen Wasser und ich hatte das Gefühl das dieses Wasser aus einer besonderen Quelle zu kommen schien.

Ich suchte das Becken ab, allerdings wusste ich ja gar nicht nach was ich suchen sollte. Der Boden war voller schillernder Steine, Gold, Smaragde, Rubine und andere Edelsteine. Ich war wie versunken in diesen wundervollen Anblick. Wie vom Donner gerührt blieb ich an einer Stelle stehen und sah nun was ich brauchte. Einer inneren Eingebung folgend wusste ich, dass ich ein Öffnung in eine andere Welt gefunden hatte. Auch wurde mir sofort klar, das ich und auch andere die Chance nutzen können und die andere Welt betreten. Wer das alles war, konnte ich nicht so
genau erkennen.

Die meisten Menschen wussten das sie gehen mussten, viele blieben aber auch einfach hocken und redeten weiter. Es kamen immer mehr Freiwillige um das Wunder zu bestaunen. Als ich nämlich diesen silbernen Deckel, der übrigens so ca. 8 cm groß war, vom Wasser Boden löste, strömte das Wasser davon. Der Boden öffnete sich an der Stelle wie eine Geheimtür und es zeigte sich eine Treppe aus Holz, die nach weiter nach unten führte. Sie war schmal, aber stabil, so konnten wir über diese Treppe in die andere Welt gelangen.

DIE ANDERE WELT
 
Dort sah es allerdings  trostloser aus und ich war  enttäuscht. Ich hätte gedacht das alles viel toller hätte sein müssen. Ich wechselte die Position und war jetzt eher die Beobachterin der ganzen Sache. Bald  kristallisierte sich heraus, das wir noch gar nicht am Ziel waren.

DER KRIEGER 
 
Ein Mann trat an die Spitze des kleinen Trosses. Er war mir vorher noch nicht aufgefallen. Er war riesig, ein richtiger Krieger.
Schwarzes längeres Haare fiel im ins Gesicht. Seinem verwegen Blick war anzusehen, das er es gewohnt war die Führung zu übernehmen. Frauen haut dieser Blick einfach, aber darum ging es ihm nicht.

Ich wusste, er war unser Führer in das Land in dem wir alle zu Hause sein würden, wo es uns gut gehen würde. Freude überkam mich bei dem Wissen den Weg mit ihm und den anderen zu gehen.

Ich konnte erkennen das alle anderen ihm vertrauten. Das er sowas wie ein Auserwählter ist und genau weiß wie wir in die bessere Welt voller Liebe und Erfolg gelangen können. Ein Gefühl wunderbarer Hoffnung für uns alle breitet sich in mir aus.

So gingen wir einen langen Weg. Ödnis weit und breit. Es schien kein Ende nehmen zu wollen. Aber unser Anführer schritt einfach immer frischen Mutes weiter. Und wir konnten nichts anderes tun als ihm zu folgen. Und dann geschah es, ganz plötzlich kam wieder Farbe in die Welt. Saftige Taler und Höhen breiteten sich vor uns aus.
UND DANN KAM SIE /Frauenbild einfügen)

Wild und schön,
um die 35 Jahre alt, lange braune Haare, eine aufrechte schlanke Gestalt und eine sehr liebe und freundlich Ausstrahlung.

Sie lächelte mir aufmunternd zu, sichtlich erfreut mich zu sehen.
Ging weiter auf den Führer zu, der sich ganz offensichtlich auch freute sie zu sehen. Sie nahm ihn in den Arm und plötzlich sah ich den unglaublich verdutzen und erschreckten Ausdruck in den Augen des Kriegers.

Dann, nach endlosen Sekunden namenlosen Schreckens, sackte er in sich zusammen.
Sie, die Fremde, wendete sich zu mir um und nickte mir strahlend zu und ging.

Ich rannte zu dem Krieger, er war tot, sie hatte ihn einen Dolch mitten ins Herz gestochen. Es blutete kaum, nur ein kleiner Fleck war auf der Fellweste zu sehen. Und dann war der Traum vorbei.

Was meint ihr, was bedeutet der Traum???
Ich weiß es und suche jetzt die Frau in dieser Welt.
Ich hoffe, ich werde sie finden. Noch ist es mir nicht gelungen.

Umarmung Eure Feuerfee und seid bei nächsten Ritual dabei, vielleicht beim nächsten Vollmond.

Da widmen wir uns wieder unserem Herzen.
INFO ZU DEN VOLLMONDRITUALEN: Du brauchst untenstehende Utensilien um mitmachen zu können. In diesem kraftvollen Ritual geht es um deine Kraft und Herzens-Weisheit!
Und wir erschaffen für dich und mit dir eine neue Herzöffnung um innere Anteile zu
integrieren, die du zuvor noch nicht in dein Herz aufnehmen konntest. Für dieses Ritual brauchst du eine Kerze (Feuerzeug oder Streichhölzer) eine Mütze oder Kapuze die du dir über die Augen ziehen kannst und versuche es möglichst dunkel zu haben. (Die Kerze entzünden wir gemeinsam) Außerdem brauchst du rote Knete oder andere Materialien deiner Wahl aus dem Du ein kleines Herz herstellen kannst. Roter Stoff
mit Füllmasse geht auch. Dann brauchst du dazu auch noch Nadel und Faden. Auf alle Fälle etwas aus dem du ein Herz formen kannst und wenn du das möchtest auch noch etwas um es zu verzieren. Des weiteren ein kleines hübsches Kästchen in das du das Herz legen kannst. Lass uns deine Magie erhöhen.

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